Geschichte und Vision einer nachhaltigen Entwicklung



1879


Seit Thomas Alva Edison seine patentierte Glühbirne mit einem Schraubsockel versah, wechseln wir unsere Lichtquellen am Ende Ihres Verbrauchslebens stets auf die gleiche Weise. Wir, aktuell etwa 7. Mrd. Menschen, tun dies mit annähernd rund 100 Mrd. Lichtpunkten weltweit. Die Konsequenz dieser Handlung ist die Erkenntnis der Bedeutung vorbildlichen Verhaltens im Bezug auf den Erhalt unseres Lebensraums für kommende Generationen.

1972


"Grenzen des Wachstums" wird veröffentlicht. Diese Ur-Studien zur nachhaltigen Entwicklung entstanden auf Initiative von und mit Unterstützung des Club of Rome, gefördert von der Stiftung Volkswagenwerk. In der Studie berücksichtigt sind die Wechselwirkungen zwischen Bevölkerungsdichte, Nahrungsmittelressourcen, Energie, Kapital, Material, Umweltzerstörung. In dieser Zeit erkennen erste Unternehmen das ökonomische Potenzial einer nachhaltigen Entwicklungsstrategie.

1980


Die ersten Kompaktleuchtstofflampen kommen auf den Markt.

1987


Die World Commission on Environment and Development (Brundtland Commission) veröffentlicht ihren Bericht über unsere gemeinsame Zukunft. Hier wird das Konzept der nachhaltigen Entwicklung definiert:

"Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, daß künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können [Generationengerechtigkeit]“

1992


In Rio de Janeiro findet der UN-"Weltklimagipfel", eine der wichtigsten internationalen Konferenzen zum Umweltschutz, statt.

1997


Das Kyoto-Protokoll wird unterzeichnet. Es schreibt erstmals rechtsverbindliche Begrenzungs- und Verringerungsverpflichtungen für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest.

1999


Der „Dow Jones Sustainability Index“ (DJSI) listet die weltweit besten Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen. Diese Unternehmen demonstrieren beispielhaft die ökonomischen Vorteile der Entwicklung nachhaltiger Produkte, Lösungen und Verhaltensweisen.

2005


Das Kyoto-Protokoll tritt in Kraft. 55 Staaten, die zusammen mehr als 55 % der CO2-Emissionen des Jahres 1990 verursachen, ratifizieren das Abkommen.

2007


Die Energy Independence & Security Act des amerikanischen Energieministeriums (DOE) tritt in Kraft. Staatliche Verordnungen auf nationaler und internationaler Ebene beschleunigen das Umdenken im Verbraucherverhalten mit dem Ziel, Ressourcen zu schonen und die CO2-Emissionen nach Vorgaben des Kyoto-Protokolls zu reduzieren.

2009


Das Glühbirnenverbot tritt in Kraft. Mit der EU Ökodesign-Richtlinie Nr. 244/2009 rechnet die Kommission EU-weit mit Einsparmöglichkeiten von jährlich etwa 23 Millionen Tonnen CO2-Emissionen.

2009


Deutsche Unternehmen verschiedener Branchen analysieren im Projekt „Product Carbon Footprint“ (PCF) die CO2-Emissionen einzelner Produkte entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette: von der Herstellung, Verarbeitung über den Transport bis zur Nutzung und Entsorgung.

2012


Für führende Konzerne wird die nachhaltige Angebotsentwicklung zum integralen Bestandteil ihrer Strategie. Eine nachhaltige Ausrichtung der Produktentwicklung an höchste Umweltstandards zur Vermeidung von CO2 erhöht das Innovationspotenzial und eröffnet Marktchancen.

2016


44 Jahre nach der Veröffentlichung des Bestsellers „Grenzen des Wachstums“ haben alle führenden Industrienationen gewaltige Mengen der Emission von CO2 drosseln können.

der Allgemeinbeleuchtung wird der Verbraucher dann zwischen LED und Kompaktleuchtstofflampen (CFL) als Lichtquelle und neuen, innovativen Lampensystemen entscheiden können, welche Lichtqualität, Haushaltsbudget und CO2-Minimierung vorbildlich kombinieren, und so den Lebensraum für zukünftige Generationen nachhaltig schonen.